Unsere Sonderausstellungen geben Einblicke in rund 250 Jahre Handelsschifffahrt unter Segeln. Angefangen von den frühen Schiffbauern und Schiffern in Barth und auf dem Darß und Zingst, über die große Zeit der Barther und Stralsunder Schifffahrt bis hin zu den großen Tiefwasserseglern, den letzten Königinnen der See, gibt es allerlei Wissenswertes zu entdecken.

Von Vorpommern in die Welt

Vorpommern war ein armer Landstrich, der außer landwirtschaftlichen Produkten nicht viel zu bieten hatte. Die Menschen jedoch waren wagemutig und ideenreich. Um 1700 transportierten sie ihre Waren mit kleinen Kähnen bis nach Lübeck oder Malmö, aber schon 150 Jahre später befuhren ihre Handelsschiffe alle Weltmeere.

Barther Bark Lina
Die Barther Bark LINA 1867

Die Ausstellung erzählt von den Anfängen über die Blütezeit bis zum Niedergang die Geschichte von Schiffbau und Schifffahrt in Vorpommern. Dabei richtet sie besonders den Fokus auf die Boddenregion mit dem Fischland, dem Darß und dem Zingst. Einem Landstrich, der vor 150 Jahren von der Schifffahrt geprägt war, wie wohl kaum ein anderer.

 

Schiffbau auf der Holzerland-Werft in Barth, um 1900

Windjammer – Die letzten Königinnen der See

Man muss immer mit einiger Verklärung rechnen, wenn man sich dem Thema Windjammer nähert. Sie waren groß, schnell und die Höhepunkte des Segelschiffbaus. Aber sie wurden vor allem gebaut, um auf langen Strecken um Kap Hoorn herum – trotz der Übermacht der Dampfschiffe – Geld zu verdienen.

Ankerlichten auf der PARMA

Die Ausstellung berichtet von Salpeterfahrten, dem Schiffbau in jenen Tagen, Segelschulschiffen und dem Mythos Kap Hoorn und lässt die letzte große Ära der Frachtsegler wieder lebendig werden.

Die Preussen
Modelle des Fünfmastvollschiffes Preussen

Öffnungszeiten:

April – Oktober     Di – So     10 – 18 Uhr
Nov. – März       Sa/ So      11 – 17 Uhr